Alma Mater

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, 1548 als „Hohe Schule“ durch Johann Friedrich den Großmütigen von Sachsen begründet und 1558 von Kaiser Ferdinand I. zur Universität erhoben, ist eine der traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. Gaben Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Hegel und Fichte um 1800 der Alma Mater Jenensis das geistige Gepräge, so waren es Erfinder wie Zeiß, Abbe und Schott, die mit ihren technischen Erfindungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Jenaer Universität zum Inbegriff der Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft machten und damit wesentlich ihre weltweite Anziehungskraft begründeten. Die Idee der Verbindung von Tradition und Innovation bildet auch heute noch die Maxime dieser Universität. Nach dem politischen Umbruch im Jahr 1989 wurde schnell und zielstrebig an einer attraktiven Wissenschaftsstruktur mit der Bildung neuer Fakultäten und Institute gearbeitet. So war die im Jahr 1991 neu gegründete Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät eine der ersten in den neuen Bundesländern.

Mit über 21.000 Studierenden an zehn Fakultäten und einem Angebot von über 100 Studiengängen ist die Friedrich-Schiller- Universität Jena die einzige klassische Volluniversität Thüringens. Charakteristisch für die innovative Dynamik dieser Universität ist die Etablierung von Forschungsprojekten der Fraunhofer-Gesellschaft, von Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie zahlreichen Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, darunter das einzige zur Erforschung von Wirtschaftssystemen. Zwischen diesem Institut und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gedeiht in intensiver Kooperation ein Wissenschaftsklima von besonderer Bedeutung.

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